Für das Abkanten und Biegen stehen uns zwei Pressen zur Verfügung.:
Abkantpressen
LVD 320 / 40 easy form
- Presskraft 320 t
- Biegelänge 3.000 mm
Trumpf V130
- Presskraft 130 t
- Biegelänge 3.000 mm
Mit unseren Pressen erzielen wir gleichbleibende Biege-Ergebnisse mit höchster Genauigkeit und Flexibilität – für Einzelstücke und Serien. Verschiedene Winkel und Tiefen werden beim Abkanten durch ein breites Werkzeugsortiment aus Stempeln und Matrizen sichergestellt. Winkelmesssysteme und Anschläge zur Positionierung von Teilen sorgen für die entsprechende Genauigkeit beim Abkanten und eine schnelle Bearbeitung von Serien. Mit innovativer Konstruktionssoftware werden 2D- und 3D-Bauteile konstruiert und Ihre Daten über Schnittstellen verarbeitet.
Folgende Materialstärken können wir bearbeiten CAD-Hinweise für Ihre Biegeteile beim Abkanten:
- Dateiformate: STEP, SLDPRT
- Bauteil ist ein Volumenkörper
- Bauteil ist einheitlich gefärbt
- Minimale Bauteilabmessungen: 20 x 20 mm
- Maximale Bauteilabmessungen: 2980 x 1480 mm
- Maximales Bauteilgewicht beim Abkanten: 150 kg
So konstruieren Sie Biegeteile fertigungsgerecht
Werkstoff: Faktor
Stahl: 1 – 2
Edelstahl: 0,8 – 1,2
Aluminium: 0,9 – 3
Mindestbiegeradius beim Abkanten
Ein Unterschreiten des Mindestbiegeradius führt zu Rissen an der Außenseite, Quetschungen an der Innenseite und Veränderung des Querschnitts in der Biegezone. Es besteht daher ein hohes Risiko, dass das Blechbiegeteil beim Abkanten bricht.
Berechnung des Mindestbiegeradius:
Innenradius = Blechdicke x werkstoffspezifischer Umrechnungsfaktor
Lochabstände beim Abkanten
Beim Abkanten von Blechen kommt es an der Kantlinie und im umliegenden Bereich zu Verformungen. Im Innenradius wird das Material gestaucht, im Außenradius gestreckt. Je näher Löcher an der Kantlinie liegen, desto stärker verformen sie sich beim Abkanten. Zusätzlich haben die Materialdicke und die Öffnung der Matrize unmittelbaren Einfluss auf den Verformungsbereich. Beim Abkanten kann ein Verformen der Löcher verringert oder vermieden werden, indem Mindestabstände zwischen Kantlinie und Lochbohrung eingehalten werden.
Berechnung des minimalen Lochabstands zur Kantlinie bei Rundlöchern:
Minimaler Lochabstand = Biegeradius + 2x Blechstärke
Freischnitte in der Biegezone
Kann der Mindestabstand zur Abkantlinie nicht eingehalten werden, verhindern Freischnitte eine ungewünschte Verformung beim Abkanten. Freischnitte sind Aussparungen in der Biegezone. Die Stabilität des Bauteils darf jedoch nicht beeinträchtigt werden. Die ideale Form für das Freischneiden der Biegezone ist eine rechteckige Aussparung mit runden Ecken.
Schenkellänge beim Abkanten
Ist die Schenkellänge des Bleches zu kurz gewählt, liegt beim Abkanten eine Seite des Werkstücks nicht mehr auf dem Biegewerkzeug auf. Dasselbe Problem entsteht, wenn zwei Abkantungen zu nahe beieinander liegen. Die Mindestlänge des Schenkels beim Biegen hängt von der Weite der Matrize ab. Diese ist unter anderem abhängig von der Stärke des abzukantenden Materials und dem Werkstoff.
Grober Richtwert zur Berechnung der Schenkellänge beim Abkanten:
Minimale Schenkellänge = 6 x Blechdicke
Bei einer Blechdicke von 5 mm sollte somit die minimale Schenkellänge 30 mm betragen.
Datentransfer
Bitte senden Sie nur E-Mails bis max. 20 MB Größe, oder nehmen Sie Kontakt mit unseren Spezialisten auf. Telefon: +49 (0) 345 233 19-0, lasercad@mlas-gmbh.de. Sie erhalten dann einen Link zum Datentransfer.
